
Beiträge zu diesem Thema:
Steuerung von Zinsen, Geldmenge und Liquidität durch die Zentralbank. Ziel ist es, Preisstabilität und Wachstum zu fördern – gleichzeitig müssen Risiken wie Inflation, Spekulation und Kreditblasen kontrolliert werden.
Die USA haben mit dem „Genius Act“ den Weg für Stablecoins – also digitale Dollars, die jederzeit 1:1 gegen echte Dollar eingetauscht werden können – freigemacht. Das Ziel: Der Dollar soll auch in der digitalen Welt die Nummer eins bleiben. Banken, Kreditkartenfirmen und Notenbanken werden dabei umgangen, Transaktionen werden günstiger, schneller und rund um die Uhr möglich. Die USA wollen damit ihre finanztechnologische Führungsrolle sichern und die Abhängigkeit von bestehenden…
Die US-Geldmenge M2 erreicht im April 2025 ein neues Allzeithoch von 22 Billionen Dollar. Gleichzeitig stehen enorme Refinanzierungen an, während das Vertrauen in den US-Dollar als Weltreservewährung unter Druck gerät. Die Federal Reserve steuert inmitten geopolitischer Unsicherheit, wachsender Schulden und Kapitalflucht gegen – mit alten Mitteln: Liquidität und Lockerung. Hintergrundwissen für Anleger Warum die Geldmenge nicht nur ein Zahlenspiel ist, sondern Schlüssel zum Verständnis der heutigen Vermögensmärkte. Trotz scheinbar stabiler…
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) steht vor einem Dilemma: Der Schweizer Franken, ein global begehrter „sicherer Hafen“, wertet in unsicheren Zeiten stark auf – was die Exportwirtschaft belastet. Um dem entgegenzuwirken, plant die SNB, den Leitzins erneut auf null oder sogar in den negativen Bereich zu senken – eine Massnahme, die in der Bevölkerung und unter Ökonomen umstritten ist. Der folgende Text beleuchtet die Essenz der Negativzinsen, ihre theoretischen Grundlagen, die…